Redlining – mehr als grafische Anmerkungen

Redlining kennt jeder, der sich in der Vergangenheit mit speedikon Atlantis oder einem CAD Programm jedes beliebigen Herstellers beschäftigt hat. Redlining ist eine grafische Funktion, um Anmerkungen in einen Plan einzutragen bzw. etwas zu highlighten. Grundsätzlich ist diese Grafik-Funktionalität schön aber sie ist auch erst einmal nicht intelligent. Wenn ich beispielsweise vor Ort eine Bemerkung in einen Plan schreibe, dann mag das hilfreich sein, aber für den späteren Prozess reicht dies im Regelfall nicht aus.

Dies ist einer der Gründe, dass wir das Redlining auf der C Plattform neu erdacht haben: Unser Ansatz geht davon aus, dass das Redlining nicht nur eine Funktionalität für den Grafik-orientierten Anwender sein sollte, sondern auch allen anderen Nutzern in ihren individuellen Prozessen zur Verfügung stehen muss. Daher erzeugen wir automatisch zu jedem Redlining ein eigenständiges Datenbankobjekt. Wie in C üblich lassen können diese Objekte mit zusätzlichen Informationen wie zum Beispiel Stati oder Zuständigkeiten versehen.  Da es sich hierbei um „ganz normale“ C Objekte handelt, können sie in allen auf der C-Plattform verfügbaren Prozessen genutzt und weiterbearbeitet werden.

Ein Beispiel für einen solchen Prozess ist die grafische Mängel-Dokumentation. Vor Ort markiert der Nutzer im Plan den Mangel (per Redlining) und vergibt eine Priorität. Das auf diese Weise erzeugte Redlining-Objekt stößt einen Behebungsprozess an und ist damit der erste Schritt in einem komplexeren Workflow in dem die Abarbeitung schrittweise erfolgt, protokolliert und kontorlliert werden kann.