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Future.Lab: Die C-Plattform als VR/AR Framework

Wie inzwischen allgemein bekannt, beschäftigen wir uns im FUTURE.LAB sehr intensiv mit Virtual und Augmented Reality sowie den Anwendungsmöglichkeiten in technischen Unternehmensprozessen. In unserem heutigen Blog-Post möchten wir Ihnen die technischen Grundlagen und Möglichkeiten aufzeigen.

Vieles, das heute in der VR/AR-Ecke entwickelt wird, entspringt der Marketing- oder Spiele-Welt und ist oft weit entfernt von der Praxis der technischen Unternehmensprozesse.

Wir haben in diesem Umfeld inzwischen über 20 Jahre Projekterfahrung sammeln können, die wir natürlich in die Entwicklung unserer VR/AR-Lösungen einfließen lassen.

Daher bildet unsere bewährte C-Plattform die Technologiebasis auch für die virtuelle Welt. Dies hat den unschätzbaren Vorteil, dass wir alle Daten, die unsere Kunden schon heute in speedikon®vorhalten, weiterverwenden können. Darüber hinaus verfügt die C-Plattform über eine Vielzahl an Standardschnittstellen, mit denen beliebige Stamm-, Prozess- und Messdaten sowie 2D- und 3D-Modelle einfach importiert werden können.

Als Softwarebasis auf den Endgeräten greifen wir auf Unity 3D zurück, das mit allen verfügbaren Brillen kompatibel ist. So kann der Anwender selbst entscheiden kann, welche Hardware für den Anwendungszweck die Richtige ist.

Durch hochflexible Schnittstellen zwischen der C-Plattform und Unity 3D können beliebige Informationen und Modelle direkt in der Brille aufgerufen und dargestellt werden. Bei diesen Informationen kann es sich neben den Stammdaten selbstverständlich auch um dynamische Werte wie Zustände, Messdaten oder Sensorwerte handeln. Somit kann die virtuelle Welt Änderungen in der Realität sofort abbilden. Dies stellt sicher, dass die Anwendung auf der Brille niemals autark, sondern immer voll in den größeren Gesamtprozess integriert ist.

Diese Funktionalität kommt beispielsweise in einem unserer Prototypen für das Rechenzentrum zum Einsatz. Auf Basis der in DAMS C vorab geplanten Verkabelung zeigt die Microsoft HoloLens dem Anwender an, in welchen Port ein Kabel eingesteckt werden muss. Nach Durchführung des Tasks gibt die Brille dem Anwender eine Rückmeldung über den Erfolg (richtiges Kabel / richtiger Port) oder Misserfolg (falscher Port / falsches Kabel).

Diese sowie weitere Anwendungsfälle können Sie im FUTURE.LAB erleben – sprechen Sie uns einfach an. Einige weitere Projekte werden wir Ihnen in zukünftigen Blog-Posts vorstellen.