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WiriTec GmbH unterzeichnet Kooperationsvertrag mit brasilianischer Universität

In der ersten Oktoberwoche besuchte Adrian Merkel, Geschäftsführer der WiriTec GmbH, die Universität ULBRA im brasilianischen Canoas. Am Dienstag unterzeichnete der Geschäftsführer vor Ort den Kooperationsvertrag zwischen dem hessischen Software-Haus mit Schwerpunkt Energiemanagement und der Universität, vertreten durch das Rektorat sowie den Leiter des Studiengangs Elektrotechnik Professor Castro.

Die WiriTec GmbH unterstützt das ULBRA-Labor für CIM/Robotics mit seiner WiriTec® C-Plattform sowie Know-how aus dem Umfeld der Industrie 4.0 und Digitalisierung. Laut Castro ist dies nicht nur für den Fachbereich, sondern für die gesamte Universität eine großartige Chance, den Standort umzurüsten auf Industrie 4.0 – ein aktueller Begriff, der für industrielle Innovationen steht, insbesondere in den Bereichen Automatisierung, Effizienz und Customizing.

Auf die Frage nach der Tragweite dieser Partnerschaft antwortete der Koordinator: “Diese Zusammenarbeit ist bedeutsamer Schritt, da das Forschungsprojekt Studierenden wie Lehrenden den Weg ebnet für eine erfolgreiche Weiterentwicklung im Bereich des Energiemanagements unter Verwendung von Automationswerkzeugen.“

Herr Merkel freute sich über den Vertragsabschluss, denn dies sei “eine Möglichkeit, den Markt neben Brasilien auch auf das übrige Südamerika auszuweiten”. Er lobte die professionelle Durchführung des Forschungsprojekts und hofft, dass dieses neue Impulse liefert und nur der erste Schritt einer langfristigen Kooperation ist.

Bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags waren Rektor Ricardo Willy Rieth und Prorektor José Paulinho Brand, begeistert von der Perspektive, die Beziehungen mit Unternehmen in anderen Ländern auszubauen. Brand wies darauf hin, dass sich „die Ingenieurskurse in einem pädagogischen Umbruch befinden, und daher liegt es im Interesse von ULBRA, neue Prozesse und Kompetenzen mit Hilfe der WiriTec GmbH voranzubringen. Die Studierenden können sich von festgefahrenen Strukturen lösen und werden dadurch optimal auf ein produktives Berufsleben vorbereitet“, resümierte Brand zufrieden.