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„Charlys Kollegen“ – Frank Rust

Die meisten unserer Kunden stehen vorwiegend durch einzelne Ansprechpartner mit der speedikon FM AG oder WiriTec GmbH in Kontakt. Wer sind aber die vielen anderen Mitglieder aus dem großem Team, die an unseren Projekten mitarbeiten und auch hinter den Kulissen das große Ganze am Laufen halten? In unserer Reihe „Charlys Kollegen“ möchten wir Ihnen regelmäßig unsere Mitarbeiter genauer vorstellen.

Frank Rust (26) über seinen Weg zur speedikon FM AG und seine abwechslungsreichen Aufgaben im FUTURE LAB.

Frank, als Zuständiger für das FUTURE LAB kümmerst Du Dich um alles, was mit Innovation im BIM Umfeld zu tun hat. Was genau sind deine aktuellen Aufgabenbereiche?

Im FUTRUE LAB beschäftigen wir uns mit aktuellen Trends aus den verschiedensten Bereichen. Wir durchleuchten neue Technologien und überprüfen, ob und wie wir sie in unserem Anwendungsumfeld sinnvoll integrieren können. So wollen wir sichergehen, technologisch immer vorne mit dabei zu sein, um Interessenten und Kunden mit immer neuen Produkten und Tools zu begeistern. Neben den klassischen Themen wie Künstliche Intelligenz und Mixed Reality beschäftigen wir uns auch mit Sensortechnologien, Robotik und vielem mehr.

Was gefällt Dir an deinem Aufgabenbereich?

Wie die Beschreibung meiner Aufgaben bereits erahnen lässt, ist meine Arbeit sehr abwechslungsreich und spannend. Ich habe zuvor während meiner Studienzeit schon viele interessante Technologien kennenlernen dürfen, aber wenn man wirklich für einen konkreten Anwendungsfall forscht und entwickelt, und idealerweise am Ende ein sehenswertes Endprodukt liefern kann, ist das Ganze nochmal um ein Vielfaches erfüllender. Außerdem wird mir bei meinen Aufgaben sehr viel Freiraum gelassen, wodurch ich eigene Schwerpunkte setzen und meine Stärken und mein Know-How voll ausschöpfen kann.

Gibt es ein aktuelles Projekt, das Du gerne genauer vorstellen würdest?

Viele – aber wenn ich eines aussuchen müsste, das mich aktuell beschäftigt, dann wäre es das Thema Augmented Reality in Verbindung mit den Digital Twins von den Kollegen von Framence. Hier vergleichen wir ein Live-Bild (beispielsweise von einem Tablet) mit unserem digitalen Modell, verorten dieses über markante Bildpunkte und können so an den richtigen Stellen alle relevanten Informationen wie beispielsweise Points of Information von der Framence Plattform direkt im Live-Bild anzeigen. Das spannende hierbei ist, dass wir im Gegensatz zu vielen anderen AR-Anwendungen nicht mit physischen AR-Markern arbeiten, die im Raum angebracht werden müssen, um uns im Modell zurechtzufinden, sondern das Ganze mit dynamisch ausgewählten Bildpunkten als Anker geschieht. Das erspart das aufwendige Anbringen und Verorten einzelner Marker und bietet so sehr viel Flexibilität und Komfort in der Anwendung.

Ebenfalls in Verbindung mit der Digitalisierung von Gebäudeinformationen arbeite ich außerdem gerade an einem Algorithmus zur automatischen Schilderkennung mittels OCR (Optical Character Recognition). Hier sollen beispielsweise Typenschilder von Maschinen automatisch auf den Modellbildern gefunden, ausgelesen und als Information im BIM Modell hinterlegt oder sogar als Point of Information im 3D Modell verortet werden – aber das ist vielleicht ein Thema für ein andermal.

Was erwartet die Interessenten, die schon bald wieder das FUTURE LAB besuchen dürfen?

Ein bunter Mix aus den verschiedensten und neusten Technologien. Wir stellen im Lab all die Trends und Innovationen vor, mit denen wir uns in der Vergangenheit beschäftigt haben oder die uns aktuell beschäftigen. So präsentieren wir dort aber nicht nur die Anwendung und Funktionsweise unserer neuen Algorithmen im Bereich KI und AR, sondern haben auch hardwaretechnisch einiges vorzuzeigen. Mit einem guten Mix aus funktional einsetzbaren Lösungen aber auch der ein oder anderen „Spielerei“, ist ein Besuch im Lab sowohl informativ als auch unterhaltsam. Wir freuen uns, Sie hoffentlich ab September wieder vor Ort begrüßen zu dürfen und Sie vielleicht für einige unserer Ideen begeistern zu können.

Die speedikon hat ihren Sitz in der Bergstraße in Bensheim. Wie ist dein Bezug zur Region und was gefällt Dir hier?

Tatsächlich hatte ich, bevor ich im März hergezogen bin, noch keinen Bezug zur Bergstraße – ich komme ursprünglich aus dem Großraum Köln. Nachdem ich dort meinen Bachelor gemacht habe, zwischenzeitig in Stuttgart gewohnt und gearbeitet habe, und dann für meinen Master nach Birmingham (UK) gegangen bin, war ich auch bei meiner anschließenden Jobsuche sehr offen, was den Ort angeht. Und da hat mich die Stelle bei der speedikon nach den Gesprächen mit den sehr netten Kollegen und mit den spannenden Aufgaben einfach überzeugt. Meiner Meinung nach hätte ich es nicht viel besser treffen können – die Bergstraße ist eine sehr schöne Gegend und in Bensheim fühle ich mich mittlerweile sehr heimisch.